Geschmackvoll kochen ohne Salz

Salz ist heutzutage in jeder Küche zu finden und wir verwenden es alle täglich, um unseren Gerichten mehr Geschmack zu verleihen. Hinter den kleinen Körnern steckt jedoch viel mehr als erwartet – vor allem aus gesundheitlicher Sicht – und deswegen haben wir anlässlich des heutigen „Kräuter-statt-Salz Tages“, ein paar interessante Fakten rund um das weiße Mineral. 

Chemisch gesehen ist das für die Ernährung verwendete Koch- bzw. Speisesalz eine Verbindung aus Natrium und Chlorid, weshalb es als Natriumchlorid (NaCl) bezeichnet wird.

Es ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der die Grundlage des Stoffwechsels bildet, unseren Mineralstoff- und Flüssigkeitshaushalt reguliert, am Knochenaufbau beteiligt ist und die Reizübertragung von Muskel- und Nervenzellen koordiniert.

Der Salzverbrauch liegt in den meisten europäischen Ländern jedoch deutlich über den von der WHO (World Health Organization) empfohlenen 5g NaCl/Tag. Interessant ist, dass wir gar nicht unbedingt durch das direkte Salzen beim Kochen, sondern vor allem durch unbewusst aufgenommenes Salz aus verarbeiteten Lebensmitteln wie Brot, Käse, Wurst und Fertiggerichten zu viel Salz aufnehmen. In diesen Lebensmitteln wird Salz meist als Geschmacksverstärker und Konservierungsstoff verwendet. 

Zu hohe Mengen an Salz können aber negative Auswirkungen auf den Blutdruck haben und damit zu einem höheren Risiko für Folgeerkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Gefäßschädigungen führen. Die Reaktion des Blutdrucks auf den Salzkonsum unterliegt starken individuellen Schwankungen, ist aber bei Älteren und Adipösen erhöht. Außerdem muss betont werden, dass Bluthochdruck auch von vielen anderen Faktoren wie Übergewicht und genetischer Veranlagung abhängt. 

Es konnte anhand Studien aber auch gezeigt werden, dass eine Reduktion des Salzkonsums zu einer deutlichen Reduktion des Blutdrucks führen kann – vor allem bei Hypertonikern.

Daher solltest du Salz eher nach dem Prinzip „weniger ist mehr“ verwenden, was jedoch nicht bedeutet, dass dein Essen dadurch langweiliger schmeckt. Denn vor allem die vielen heimischen Kräuter bringen unheimlich viel Pepp und Geschmack in dein Essen und sorgen auch noch für viele positive gesundheitliche Wirkungen. 

Aus diesem Grund wollen wir dir noch 4 unserer absoluten Lieblingskräuter vorstellen, die in keiner Küche fehlen sollten:

Rosmarin

Rosmarin hat ein kräftiges, pikantes, würziges Aroma und kann sowohl frisch als auch getrocknet verwendet werden. Wir mögen ihn zum Beispiel gerne zum Würzen von Kartoffeln, da er vor allem bei Hitze sein volles Aroma entfaltet, oder zum Verfeinern verschiedener Pflanzenöle. 

Gesundheitliche Wirkung: Rosmarin hilft bei Bluthochdruck, Verdauungsbeschwerden und hat eine beruhigende Wirkung auf die Nerven.

Thymian 

Thymian hat ein intensives, würziges und leicht herbes Aroma. Seinen intensiven Geschmack kann er vor allem getrocknet entfalten und passt am besten zu Knoblauch oder mediterranen Gerichten.

Gesundheitliche Wirkung: Die ätherischen Öle des Thymian wirken antibakteriell und schleimlösend. Außerdem wird er häufig bei Entzündungen der Mund– und Rachenschleimhaut  verwendet.

Basilikum

Basilikum ist aufgrund seines frischen, ein wenig süß schmeckenden Geschmacks eines der beliebtesten Küchenkräuter und sollte vor allem frisch verwendet werden, da er beim Trocknen sein Aroma verliert. Am besten passt Basilikum zu italienischen Gerichten wie Pizza und Pasta.

Gesundheitliche Wirkung: Als Heilpflanze hilft er bei Verdauungsproblemen, lindert Entzündungen sowie Gelenkschmerzen und stärkt unser Immunsystem.

Petersilie

Petersilie hat ein süßlich-würziges Aroma mit einer feinen Bitternote und ist für uns ein kulinarischer Alleskönner. Ob in Suppen, Soßen oder nur als Beilage, entfaltet sie immer ihren einzigartigen Geschmack und peppt so jedes Gericht auf.

Gesundheitliche Wirkung: Laut Untersuchungen haben Petersilienblätter sogar deutlich mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte und sie enthalten auch noch viele weitere Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem soll Petersilie bei Hautproblemen, Blähungen und Müdigkeit helfen.

Also ab in den Garten oder in den nächsten Supermarkt und ein paar leckere Kräuter für das nächste Essen besorgen!

Wir hoffen, wir konnten dich inspirieren, beim nächsten Kochen vielleicht ein bisschen weniger Salz, dafür aber viele verschiedene Kräuter zu verwenden!

Dein snics-Team

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