Gesund durch die Fastenzeit

Die Fastenzeit beginnt heuer am Mittwoch, dem 17. Februar und endet am Samstag, dem 3. April. Der Aschermittwoch leitet die jährliche Fastenzeit ein: 40 Tage freiwillig auf geliebte kulinarische „Sünden“ verzichten und fit in den Frühling starten – es gibt viele Motivationen für eine Fastenkur. Während der Entschluss zu fasten schnell gefasst ist, gestaltet sich das Durchhalten schon viel schwieriger.

Die Fastenzeit stellt für viele Personen einen kleinen Neubeginn dar. Sei es Alkohol, auf den man verzichtet, Zucker oder Süßigkeiten – für viele ist es ein Neustart in eine gesündere Lebensweise, was absolut positiv ist. Spricht man vom Fasten generell, also vom kompletten Nahrungsverzicht über einen längeren Zeitraum, kann dies nicht für alle Personengruppen empfohlen werden. Zum Beispiel für Kinder, Diabetiker mit bestimmten Blutzuckermedikamenten, Personen mit bestimmten Erkrankungen, etc. ist ein komplettes Weglassen von Nahrungsmitteln nicht geeignet.

Das Fasten

Für gesunde Menschen stellt ein Nahrungsverzicht über einen bestimmten Zeitraum womöglich kein Gesundheitsrisiko dar (es kann jedoch eventuell zu Problemen mit dem Kreislauf oder Kopfschmerzen kommen). Auch hier kann es als Start für eine gesündere Ernährungsweise angedacht werden. „Schlacken“ werden durch das Fasten jedoch nicht entfernt, wie so oft von Fasten-Gurus angepriesen wird. Das „Detoxen“ übernehmen nämlich schon Leber und Nieren.  

Was ist mit Saftfasten?

Das Saftfasten erfreut sich seit ein paar Jahren immer größerer Beliebtheit. Beim Saftfasten trinkt man für einige Tage ausschließlich Obst- und Gemüsesäfte, auf feste Nahrung wird in den meisten Fällen komplett verzichtet. Sinnvoll für den Körper ist das allerdings nicht. Diese überteuerten Säfte haben absolut keinen Vorteil, für den gleichen Effekt könnte man auch literweise Apfel- oder Orangensaft trinken. Das verlorene Gewicht kommt durch ausgeschiedenes Wasser zustande und im schlimmsten Fall durch verloren gegangene Muskelmasse. Unser Fazit lautet also: Bitte nicht!

Wann ist Fasten sinnvoll?

Fasten ist sinnvoll, wenn es dem Körper einen Mehrwert liefert. Sei es, für einen Zeitraum auf Süßigkeiten, Fleisch oder Alkohol zu verzichten. Auch das Intervallfasten bringt für manche Menschen Vorteile und kann bei Heißhunger oder beim Abnehmen hilfreich sein.

Die Fastenzeit

Um nun wieder auf die Fastenzeit zurückzukommen: Sinnvoll, wenn man beispielsweise auf Alkohol, Fleisch, Zucker oder Süßigkeiten verzichtet. Ein Fleischtiger wird vielleicht danach öfters vegetarische Gerichte in seinen Speiseplan integrieren, ein Bierliebhaber wird möglicherweise des Öfteren alkoholfreies Bier bestellen, ein Süßigkeitenjunkie wird bewusster Naschereien konsumieren und ein Zuckerfanatiker trinkt in Zukunft womöglich seinen Kaffee ohne Würfelzucker. Ob man also nun fastet oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Fastet man sinnvoll, schadet dies auf keinen Fall!

Passend zur Fastenzeit haben wir euch ein zuckerarmes Rezept für Chocolate Chip Cookies. Frisch schmecken diese am besten, ab dem nächsten Tag sollten die Kekse idealerweise immer frisch kurz aufgebacken werden, damit diese knusprig sind.

Zutaten:

·    1 reife Banane

·    1 Ei

·    100g Haferflocken gemahlen

·    30g Kokosflocken

·    1 EL Kokosöl

·    Zimt

·    1 EL Honig

·    Schuss Süßstoff

·    Prise Salz

·    2 EL Schokodrops (zartbitter)

Zubereitung:

Den Ofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Banane mit einer Gabel zerdrücken.

Die Haferflocken mixen. Das Kokosöl in einer Pfanne schmelzen. Die trockenen Zutaten vermischen und in der Pfanne kurz anbraten. Mit den restlichen Zutaten miteinander vermischen und 9 Cookies auf ein Blech verteilen.

 Die Cookies bei 180° Ober- und Unterhitze für 20-25 Minuten backen.

Viel Erfolg in der Fastenzeit!

Dein snics-Team

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