Die Kraft der Samen und Kerne auf unserem Teller

Samen und Kerne, wie z.B. Kürbiskerne, Hanfsamen, Leinsamen, um nur ein paar aufzuzählen, sind für lange Zeit in Vergessenheit geraten. Doch in den letzten Jahren erfreuen sie sich immer größerer Beliebtheit und kehren wieder auf unsere Teller zurück. Und das ganz zurecht, denn in ihnen stecken eine nennenswerte Menge an Nährstoffen. Sie versorgen unseren Körper mit wichtigen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Ein vielfältiger Einsatz, wie z.B. als Topping über den Salat oder das Müsli, machen es uns einfach sie in unseren täglichen Speiseplan zu integrieren. Ein weiterer Pluspunkt: viele kann man aus der Region beziehen und müssen nicht aus der Ferne importiert werden. Hier eine kleine Auswahl von Superfoods aus Österreich oder Umgebung:

Hanfsamen
Hanfsamen punkten vor allem durch ihren hohen Eiweißgehalt. 2-3 EL versorgt uns mit stolzen 11 g Eiweiß. Besonders hervorzuheben ist, dass alle essenziellen Aminosäuren enthalten sind. Auch in Sachen gesunden Fettsäuren stehen sie diesen kaum nach. Die für unseren Körper wichtigen Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren sind ausreichend enthalten. Weitere nennenswerte Nährstoffe sind Vitamin B1, B2 und E, Eisen, Magnesium, Calcium und Kalium. Die Samen sind vielfältig einsetzbar. Durch einen leichten nussigen, süßen Geschmack kann man sie leicht in Teigwaren einsetzten. Aber auch über einen Salat, Porridge oder in einen selbstgemachten Brotaufstrich kann man Hanfsamen verwenden.

Kürbiskerne
Erfreut sich das Fruchtfleisch des Kürbisses in der Herbstzeit großer Beliebtheit, werden den Kernen oft weniger Beachtung geschenkt. Dabei können diese mindestens genauso viel bieten. Sie enthalten eine relevante Menge an ungesättigten Fettsäuren sowie Vitamin E, aus welchen das berühmte Kürbiskernöl gewonnen wird. Zudem ist auch eine beachtliche Menge Zink, Eisen, Magnesium und Selen enthalten. Aufgrund des enthalten Vitamin E und Karotinoiden sind Kürbiskerne auch reich an Antioxidantien. Übrigens, Kürbiskerne sind ein leckerer Snack für Zwischendurch oder abends vor dem Fernseher.

Leinsamen
Leinsamen werden schon lange verwendet, egal ob in der Küche oder als Hausmittel bei verschiedenen Beschwerden. Sie wurden eine Zeitlang von den Chiasamen in den Hintergrund gedrängt. Leinsamen stehen diesen aber in Punkto Nährstoffen nichts nach, ein zusätzlicher Pluspunkt ist die Herkunft aus Österreich. Sie sind reich an Omega 3-Fettsäuren, sowie Ballaststoffen. Diese wirken sich positiv auf unsere Verdauung aus. Aufgrund ihrer Quellfunktion sorgen sie für eine lange Sättigung. Obendrein stellen sie eine gute Quelle für Magnesium, Eisen und Kalzium dar. Am besten die Leinsamen in geschrotteter Form verwenden, so kann der Körper die Nährstoffe gut aufnehmen.

Tipp für Zuhause: mixe in einen Vorratsglas deine Lieblingssamen und Kerne zusammen. Somit hast du deinen Lieblingsmix immer einsatzbereit und du kannst sie direkt über deinen Salat, dein Müsli oder deine Bowl streuen.

Dein snics Team

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