Süße Sünden – oder doch gesunde Nährstoffbomben?

Gehörst du zu den Naschkatzen, die bei warmen Süßspeisen nicht widerstehen können? Wir im snics-Team lieben auf jeden Fall Kaiserschmarren, Topfenknödel & Co. Doch leider sind diese süßen Leckereien meist wahre Kalorienbomben – oder etwa doch nicht? Wir zeigen dir in diesem Artikel, wie du deine süßen Lieblingsrezepte adaptieren kannst, um aus ihnen gesunde Nährstofflieferanten zu zaubern. 

Ersetze Weißmehl gegen Vollkornmehl

Um deine Süßspeisen vollwertiger zu machen, empfehlen wir, Vollkornmehl statt Weizenmehl zu verwenden. Das vollständige Ersetzen durch Vollkornmehl funktioniert hervorragend für Süßspeisen mit geringem Mehlanteil wie Schupfnudeln oder Topfenknödel. Bei Süßspeisen mit hohem Mehlanteil wie Kaiserschmarren und Palatschinken raten wir dir, die Hälfte durch Vollkornmehl zu ersetzen. So sorgst du dafür, dass deine Süßspeisen mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien enthalten. Außerdem bewirkt Vollkornmehl, dass du länger satt bist. 

Reduziere den Zuckergehalt

Die meisten Rezepte für Süßspeisen enthalten viel Zucker. Oft kann man jedoch den Zuckeranteil bis zur Hälfte reduzieren, ohne dass der Geschmack darunter leidet. Probiere schrittweise aus, den Zuckergehalt zu reduzieren. So kannst du einiges an Kalorien einsparen und deine Süßspeise gesünder machen.

Reduziere den Fettgehalt

Auch in Punkto Fett kannst du deine Rezepte adaptieren. Viele Süßspeisen enthalten eine große Menge Butter. Auch hier gilt die Devise: weniger ist mehr. Im direkten Geschmacksvergleich fällt meist kein Unterschied auf, beim Kaloriengehalt schlägt Butter jedoch ordentlich ins Gewicht. Die meisten Rezepte für Topfenteig enthalten Butter. Wir haben für dich ein Rezept kreiert, das ganz ohne Fett auskommt und mindestens genauso gut schmeckt.

Gesunde Marillenknödel:

Zutaten für 4 Personen:

Für die Knödel:

  • 250 g Magertopfen
  • 130 g Vollkornmehl
  • 1 Ei
  • 8 Marillen

Für die Brösel:

  • 100 g Semmelbrösel (Vollkorn)
  • 40 g Kristallzucker
  • 10 g Butter

Zubereitung: 

Den Magertopfen mit Vollkornmehl und Ei in eine Schüssel geben und gut verkneten. Anschließend für 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen. Die Marillen gut waschen und abtrocknen. Den Teig in 8 gleich große Stücke teilen und die Marillen damit umhüllen. Mit den Handflächen Knödel formen. In kochendes Wasser geben und für 20 Minuten sieden lassen. Währenddessen Butter in einer Pfanne zum Schmelzen bringen und die Semmelbrösel anrösten, bis sie goldbraun sind. Die Pfanne von der Herdplatte nehmen und etwas auskühlen lassen, bevor der Kristallzucker hinzugefügt wird. Die fertigen Knödel abseihen und in die Pfanne mit den Bröseln geben. Durch Schwenken der Pfanne verteilen sich die Brösel gleichmäßig auf allen Knödeln. 

Nährwerte: Pro Portion (2 Knödel) haben die Marillenknödel 360 kcal, 17g Eiweiß und nur 5g Fett.

Unser Tipp: Als Vorspeise eignet sich hervorragend eine Gemüsecremesuppe. So erhältst du eine vollwertige Mahlzeit und bleibst lange satt.

Kartoffelteig oder Topfenteig?

Ob du für Obstknödel, Schupfnudeln & Co. Kartoffelteig oder Topfenteig verwendest, richtet sich nach deinen Vorlieben. Beide Teigsorten haben nährwerttechnisch ihre Vorteile: während Kartoffelteig als besonders kalorienarm gilt, hat Topfenteig einen hohen Eiweißgehalt. Wichtig bei beiden Teigsorten ist, dass kein bzw. nur wenig Butter und Zucker enthalten ist. 

Mit diesen Tipps kannst du deine Lieblings-Süßspeisen ganz ohne schlechtem Gewissen genießen.  

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Dein snics-Team

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